Über mich
Marlis Lamers — Gefühlsdolmetscherin
Meine Aufgabe sehe ich darin, Menschen als Gefühlsdolmetscherin zu unterstützen. Ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, die wirklichen Bedürfnisse des Gegenübers mit Hilfe aller Facetten der nonverbalen Kommunikation zu erkennen. Empathie durch Resonanz auf die Person gegenüber zu leben.


Über mich
Meine Aufgabe sehe ich darin, Menschen als Gefühlsdolmetscherin zu unterstützen. Ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, die wirklichen Bedürfnisse des Gegenübers mit Hilfe aller Facetten der nonverbalen Kommunikation zu erkennen. Empathie durch Resonanz auf die Person gegenüber zu leben.
Nach über 30 Jahren Pflege von An- und Zugehörigen in einem Mehrgenerationenhaushalt auf einem Bauernhof weiß ich, wie es sich anfühlt, ratlos an einem Bett zu stehen, weil man nicht versteht, was der Kranke sagen möchte oder sich wünscht.
Meine Erfahrung aus vielen Workshops und Unterrichtseinheiten zeigt, dass Sie ihre Emotionserkennungsfähigkeit wieder reanimieren können. Es braucht Ihr gutes Bauchgefühl und das Wissen um die eindeutigen Zeichen des Körpers. In zahlreichen Seminaren und Inhouse Schulungen besonders im Palliativen Bereich vermittele ich Möglichkeiten, die Ihnen den Umgang mit verbal eingeschränkten Menschen vereinfachen.
Ich mochte das Leben als Bäuerin und war erfolgreich als Geschäftsführerin unserer Biogasanlage, aber es hat mein Herz selten zum Hüpfen gebracht. Es war keine Berufung. Die fand ich tatsächlich erst, nachdem ich mich entschieden hatte, die Ausbildung zur Trainerin für Mimikresonanz® zu absolvieren. Dort lernte ich, meinem Bauchgefühl zu vertrauen, denn nun kannte ich die zuverlässigen Merkmale der Primäremotionen. Was lag näher, als dieses Wissen für die sozialen Berufe zu nutzen? Mit meiner langjährigen Erfahrung in der Pflege, meiner guten Beobachtungsgabe und weiteren Fortbildungen (z.B. im Bereich der Demenz) entwickelte ich Seminare für die Pflege, die praxisnah und sofort anwendbar sind. Letztlich waren auch die vielen Jahre in der Landwirtschaft eine gute Schule. Dort war das aufmerksame Beobachten der Tiere und Pflanzen essentiell für den wirtschaftlichen Erfolg. Meine ehrenamtliche Tätigkeit im ambulanten Hospizdienst lehrte mich, wahrzunehmen, was ich sehe.
Arbeiten Sie mit Wachkomapatienten? Eine gute Emotionserkennungsfähigkeit ist ein wichtiger Baustein in der Behandlung der Patienten. Eine Kommunikation ist oftmals über die Sprache der Augen, ein Blinzeln oder ein Händedruck möglich – wenn ich die Zeichen erkenne.
Die Mikromimik ist direkt, unbewusst, ein Ausdruck der inneren Zustände, Wünsche und Gefühle. Wortlos, ehrlich, unverfälscht, still. Manche sprechen auch vom „Spiegel der Seele“.
Lassen Sie uns gemeinsam auf die spannende Reise mit den Wirkinstrumenten der Körpersprache gehen! Was sprechen die Augen? Welche Bedeutung hat die Gestik? Wie ist das Raumverhalten? Gibt es Hinweise aus der Stimme? Was triggert? Welches Motiv steckt dahinter?

Als Gefühlsdolmetscherin ist es mir wichtig zu reden, wo andere schweigen. Themen wie Sexualität in der Pflege, Ekel und Scham dürfen kein Tabu bleiben! „Die Angst zeigt den Weg!“ ist eine meiner Maximen.
Mit Mut und Haltung finden wir eine Möglichkeit, diese Themen auch in Ihren Einrichtungen wertschätzend und mit Weitblick zu behandeln.
Akademische Palliativexpertin
„Die Pflege am Lebensende nimmt den Menschen in all seinen Facetten in den Blick: körperlich, psychisch, spirituell und sozial. Im Studiengang der Palliative Care wird das Wissen um praktische, ethische und organisatorische Problemstellungen im Zusammenhang mit dieser speziellen Pflegeform vertieft. Dabei fehlt auch der Blick auf die Betreuungsperson nicht. Das Thema Suizidalität wird von vielen Seiten beleuchtet, ist es doch ein Ziel der Palliative Care, den letzten Tagen oder Monaten des Menschen mehr Leben zu geben. Der mehrdimensionalen Schmerzbehandlung gilt ein besonderes Augenmerk. Die „ummantelnde Pflege“ kann die Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen unterstützen und durch das tiefere Verständnis für Trauerprozesse auch dem System Familie hilfreich sein.
In meiner Abschlussarbeit habe ich untersucht, inwieweit die Mimikresonanz®, die Emotionserkennung, hilfreich sein kann, Schmerzen bei Menschen mit Demenz besser und sicherer zu erkennen. Das Ergebnis meiner Arbeit stützt sich auch auf Untersuchungen von Professorin Miriam Kunz und Professor Stefan Lautenbacher , die sich schon viele Jahre mit der Dekodierung des Schmerzes beschäftigen. Meine praktischen Erfahrungen aus vielen Seminaren zum Thema mimische Erkennung von Schmerzen und die Erkenntnisse aus dieser Arbeit sind in meinen Augen eindeutig: schon kleine Schulungseinheiten für Mitarbeiter und Angehörige in der Pflege können die zuverlässige Erkennung von Schmerzen bei Menschen mit Demenz erheblich verbessern. Diese Erkenntnis lässt sich in die Palliative Care übertragen, denn auch dort haben wir es oftmals mit Patient*innen zu tun, die nicht mehr aussagefähig sind.“
Kontakt aufnehmen
Nutzen Sie Ihre Stimme und rufen mich an! Oder schreiben Sie mir eine Email. Noch einfacher geht es über das Kontaktformular. Wir haben es in der Hand, die Welt in unserem kleinen Mikrokosmos ein wenig „sehender“ zu machen. Zum Wohle Ihrer Bewohner/ Patienten/ Gäste, der Angehörigen UND Ihrer Mitarbeiter, Ihrem höchsten Gut.
22 Dinge über mich
Ich stamme von einem Bauernhof am Niederrhein und bin ausgebildete Bäuerin. In diesem Beruf habe ich nach meinem Abitur 27 Jahre gearbeitet. Eigentlich noch viel länger, denn wir haben früh auf dem Hof mit anpacken müssen, da unsere Mutter ein Leben lang krank war.
Ich hatte nie ein eigenes Haustier, dafür viele Schweine, Hühner, Enten, Schafe, Kaninchen, Katzen und Hunde.
Ich wäre gerne Tierärztin geworden, aber der Numerus Clausus lag bei 1,7 und ich hatte eine 2,3 im Abitur.
Als zwei-jährige habe ich mich im kurzen Kleid mitten in einen Ameisenhaufen gesetzt, sehr zur Belustigung der Familie!
Ich habe die Leseleidenschaft meines Vaters geerbt. Ich kannte ihn nicht ohne etwas Lesbarem vor Augen, querbeet.
Ich bin in einem Mehrgenerationenhaushalt mit Großeltern, Eltern, Schwester und Angestellten aufgewachsen. Vielleicht daher meine Vorliebe für große Holztische in der Küche.
Das wichtigste Möbel in unserem Haus war der Küchentisch. Hier wurden alle wichtigen Entscheidungen getroffen, gespielt, getröstet, gegessen, gebügelt, Hausaufgaben gemacht, Säuglinge gewickelt…und vieles mehr.
Ich habe über 30 Jahre meine Mutter gepflegt und noch weitere sieben Zugehörige.
Ich habe noch nie einen Autoreifen gewechselt.
Ich kann Socken stricken und beschenke liebe Menschen damit.
Ich war bis zur Oberstufe in jeder Klasse Klassensprecherin. Das war eine gute Möglichkeit, das freie Reden zu üben und sich Grundzüge der Mediation anzueignen.
Ich habe mit einigen anderen Eltern eine Elterninitiative zum Bau eines Kindergartens gegründet, weil unser ältester Sohn keinen Kindergartenplatz bekam. Der Kindergarten Eulenspiegel ist mittlerweile über 25 Jahre alt.
Ich bin mit 43 Jahren das erste Mal geflogen und liebe es seitdem, wenn auch mit schlechtem Gewissen mit Gedanken an den Klimawandel.
Nach meinem erlernten Beruf Bäuerin war ich Vertriebsleiterin und in der Geschäftsführung eines Kindergartenbedarfs, habe eine Agrarmesse am Niederrhein mit aufgebaut, war im internationalen Vertrieb für Biogasanlagenzubehör , Geschäftsführerin und Gesellschafterin einer eigenen Biogasanlage und Sprecherin für die Anlagenbetreiber in NRW.
Ich singe laut und nicht immer schön Schlager und Karnevalslieder im Auto.
Als sechs-jährige sah ich den ersten Toten, meinen Großvater. Er wurde zuhause aufgebahrt und ich habe ihn heimlich berührt. Ich emfand es überhaupt nicht schlimm.
Ich bin Kastenwagenfahrerin. Meine YOLO (You only live once) ist rot und mein Zuhause auf Rädern.
Ich bin eine Technik Legasthenikerin. Blöd, wenn eine technische Herausforderung im Büro oder an der YOLO auftritt.
Mit Vorliebe spreche ich Tabuthemen an und bereite einen Weg aus der Sprachlosigkeit.
Mit 52 Jahren machte ich die Ausbildung zur Mimikresonanz® Trainerin in Berlin im Eilert Institut.
Ich liebe es zu schreiben und Neues zu lernen, auch jenseits meiner Themen.
Palliative Care und die Demenz sind meine Herzensthemen, die ich mit dem Werkzeug der Emotionserkennung verbinde und praktisch umsetzbar mache.
Würde & Haltung
Würde und Haltung sind zwei meiner Werte, die ich mit aller Kraft vertrete. Und ich habe einen Wunsch:
Möge jeder Mensch in seinem kleinen Mikrokosmos mit Aufmerksamkeit, Mut zu ungewöhnlichen Wegen und der Bereitschaft, sich in das Gegenüber hinein zu fühlen, dem anderen begegnen. Ich glaube fest daran, dass sich dadurch der Umgang untereinander, nicht nur in der Pflege, verbessern kann.
„Wirkliches Verstehen zwischen den Menschen gelingt, wenn man die Worte des anderen sieht
und die Blicke des anderen hört“ (Zitat: Horst A. Bruder, deutscher Aphoristiker)
Kontakt aufnehmen

Marlis Lamers